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Bilbao und San Sebastián

Vom Flughafen sind wir direkt nach San Sebastián mit dem Bus (27 € für zwei Personen) weitergefahren.

Dort gibt es zwei tolle Strände. In der La Concha Bucht schwimmen viele Leute von einem Ende zum anderen, das sind ungefähr 1,2 bis 1,4 km. Das scheint Spaß zu machen.

Durch die Stadt laufen Kinder mit ihren Surfbrettern, das scheint dort normal zu sein. So wie wir mit dem Fahrrad durch die Gegend fahren.

Den ganzen Strand entlang gibt es an der Uferpromenade ein tolles weißes Geländer, das recht bekannt ist.

Wir laufen barfuß den kilometerlangen am Strand entlang, das Wasser ist etwas kalt. Oben sind wir fast winterlich eingepackt.

Natürlich probieren wir zuerst die Pintxos, das sind kleine Snacks auf Baguette serviert, meistens mit lokalem, leckerem Fisch versehen oder auch dem Iberico Schinken.

Unser Müller Reiseführer führt uns in eine Kneipe, die sehr bekannt ist, sich aber später als nicht so besonders herausstellt. Na ja, da sind wir von unserem Reiseführer besseres gewohnt …

Wir fahren mit der Standseilbahn von 1925 auf den Berg Igeldo. Oben gibt es einen Vergnügungspark, der uns nicht besonders gefällt.

Gleich in der Nähe ist auch der Wind Kamm (Peine del Viento) zu finden, eine tolle Skulptur, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Wir finden eine nette Kneipe in Antiguo und nach einiger Zeit spendiert uns der Chef sogar Pimentos. Wir sind angekommen 😉

Weit besser zu empfehlen als auf den Berg Igeldo, ist ein Spaziergang hoch zur Christusstatue auf dem Berg Urgull, mit einem tollen Blick auf beide Buchten. Dort gibt es auch ein kleines Café mit einem tollen Ausblick auf die Bucht La Concha.

In einer Bar am Hafen trinken wir Campari Soda. Knapp die halbe Flasche vom Campari war leer, nachdem der Barkeeper unsere zwei Gläser eingeschenkt hatte. Er – der Barkeeper – bewegte sich keinen Meter von seiner Bar weg. Alles war Self-Service.

Zwei Jungen springen ins Hafenbecken und als wir ihnen zwei Euro geben wollen, dass sie noch einmal ins Wasser springen sollen, gefällt ihnen das nicht so sehr. Wir verzichten auf den Sprung und bekommen als Kommentar „Good boy“ zurück (für meine Freundin).

Das STM Museum ist sehr empfehlenswert in Bezug auf baskische Geschichte.

Vieles in San Sebastian fühlt sich künstlich an, auch weil es 1813 einen großen Brand gab und danach offensichtlich viel wieder aufgebaut wurde.

In einer alten Tabakfabrik soll es nun Kunstinstallationen geben und einen gläsernen Aufzug. Von beidem ist nichts zu sehen. Jetzt sind wir endgültig sauer auf unseren Reiseführer!

Es geht zurück mit dem Bus von San Sebastian nach Bilbao.

Bilbao

Das wichtigste Kleidungsstück in Bilbao ist der Regenschirm, am besten lang. Und bei der Kleidung sollte man mehrere Schichten bestehend aus einer Übergangsjacke und einer Regenjacke darüber anziehen.

Unser Hotel ist natürlich mitten in der Altstadt und am Samstag ist die Hölle los 🙂

In Bilbao muss man immer den Kopf nach oben halten, wie der Hans guck in die Luft, weil viele Gebäude wirklich super toll aussehen, besonders die Erker, die in fast jedem Haus hervorragend renoviert sind.

Am zweiten Tag fahren wir mit der Metro bis ans Meer (15 km) und machen einen langen Spaziergang entlang der Küste. Mit der Schwebefähre geht es an der Biskaya Brücke ans andere Ufer (60 Cent).

In einer Kneipe werden wir sesshaft und neben dem Wein gibt es auch leckere Tintenfische und ein Sandwich mit Iberico Schinken. Zuerst waren wir ganz allein und nach einer halben Stunde war das Lokal rappelvoll. Wir mussten etwas bestellen, um nicht hinausgeschmissen zu werden 😉

Im Museo de Bellas Artes de Bilbao müssen wir keinen Eintritt bezahlen weil es gerade umgebaut wird, anschließend ist Shopping angesagt.

Zwischendurch schauen wir noch beim Kran Carla vorbei und im Maritim Museum. Dort werden Schiffe von Freiwilligen restauriert und in Schuss gebracht.

Am letzten Tag ist Museumstag angesagt. Als Erstes gehen wir ins Guggenheim Museum, das uns sehr beeindruckt.

Als zweites Museum haben wir uns das Azkuna mit baskischer Kunst angesehen.

Da denkt man, man hat schon ganz schön viel gesehen von der Stadt und dann geht man ein paar Straßen weiter und findet sich überhaupt nicht mehr zurecht.
Alles ist neu, denkt man, aber das ist das schöne, immer wieder neue Ecken zu entdecken.

Der öffentliche Verkehr ist super günstig!

Mit der Barik Karte (einmalig 3 €) sind wir zu zweit 4 Tage in der Stadt für 6,7 € herumgefahren. Am Flughafen wollten wir sie verschenken, aber keiner wollte sie.

Hier wie immer das komplette Foto Album.

Guggenheim Museum

Und die Liste der Points of Interest auf Google Maps.

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Laghi di Italia

Der Lago di Como und der Lago Maggiore sind zwei der größten Laghi di Italia.

Lago di Como

Schon allein die Anreise über den Splügenpass war super toll. Die Aussicht von dort oben ist überragend. Und man kann auch mit einem Elektroauto über den Pass fahren 😉

Die Ankunft am Lago di Como überrascht uns mit einer tollen Sicht über den See. Und nicht zuletzt ist das Abendessen mit frischen Steinpilzen hervorragend.

Laghi di Italia
Lago di Como

Wir haben ein paar Orte am Lago di Como besucht.

Bellagio

Das ist der Ort mit den am besten bekleideten Touristen.

Verranno

Obwohl es sehr gelobt wurde, fanden wir Verranno nicht so besonders.

Bellano

Die Schlucht in Bellano ist wirklich sehr sehenswert.

Wir sind dann zu Fuß durch zwei Tunnels zurück nach der Dervio gelaufen. Das muss man nicht unbedingt machen. Am Ufer entlang kann man leider nicht immer laufen.

Lago Maggiore

Der Lago Maggiore ist ein outgesourctes Altenheim. Die Leute, die von den Booten heruntergehen, können fast nicht mehr laufen. Ja, es sind auch ein paar Familien mit Kinderwagen dabei.

Cannobio

Am schönsten war Cannobio.

Isola Pescatori, Isola Bella, Stresa

Am zweiten Tag machten wir eine Bootsrundfahrt zu den Inseln Isola Pescatori, Isola Bella und nach Stresa. Das touristische Ambiente hat uns gar nicht gefallen.

Wanderung

Mit einer schönen Wanderung auf ein Rifugio mit tollem Essen haben wir die Tage am Lago Maggiore abgeschlossen.

Heimreise

Die Heimreise verlief über den landschaftlich herrlichen San-Bernardino-Pass.

In Summe waren das super schöne Tage am Anfang und am Ende unseres einmonatigen Turin-Aufenthaltes.

Hier das komplette Bilder-Album von den Tagen an den beiden Laghi di Italia.

Laghi di Italia
Laghi di Italia
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Piemont und Aosta

Wir machten ein paar Ausflüge ins Piemont und nach Aosta.

Novarra

Novarra ist das größte Reisanbaugebiet Europas. Hier gibt es Quadratkilometer große Reisfelder, die immer bewässert werden müssen. Die Landschaft ist komplett anders als ca. 50 km nördlich in den Bergen.

In Novarra fanden wir eine tolle Fotoausstellung über das Dolce Vita. Ansonsten war Novarra eher langweilig.

Piemont, Cuneo

Asti

Unsere Rundreise im Piemont startete in Asti, der berühmten Weinstadt. Dort gibt es eine schöne Altstadt mit vielen Türmen.

Alba

Dann ging es weiter nach Alba, zu einem Weinfest in der Stadt. Es war etwas schwierig, einen Parkplatz zu finden.

Anschließend ging es auf die Autobahn und plötzlich stand an der Seite Freeflow und es gab keine Mautstationen mehr. Dann fanden wir heraus, dass es ein neues System gibt, das mit Kameras das Autokennzeichen identifiziert. Ich habe mich auf der Webseite angemeldet, per Videocall auf Italienisch und dergleichen identifiziert und konnte leider trotzdem nicht die Fahrten erkennen und dementsprechend auch nicht bezahlen. Auf der Webseite scheint es so zu sein, als ob diese Strecke noch nicht getrackt wird. Hoffentlich gibt es keinen Strafzettel, denn die aus dem Ausland werden immer teuer!

Neive

Ein schöner Ort auf einem kleinen Hügel ist Neive. Dort haben wir ein paar Snacks gegessen und unseren besten Nebbiolo getrunken.

Govone

In Govone kamen wir zufällig zu einem Fest, bei dem Fahnen geworfen wurden.

Barolo

Barolo war die letzte Station auf unserer Tour. Es ist auch schön, aber etwas unspektakulär. Das Weinmuseum dort ist empfehlenswert.

Aosta

Nur ca. 1,5 h entfernt von Turin – wenn man auf der Autobahn fährt – liegt Aosta. Von dort hat man es nicht mehr weit zum Mont Blanc oder zum Matterhorn.

Wir machten eine schöne Wanderung entlang eines alten Alpenpfades und fanden oben eine tolle Kneipe nur mit Italienern voll. Wahrscheinlich war das der Dorftreffpunkt am Sonntag nach der Kirche und vor dem Mittagessen.

Dann ging es wieder zurück nach Turin.

Und hier das gesamte Bilderalbum.

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Turin, eine Liebeserklärung

Turin ist wirklich eine fantastische Stadt, deswegen kommt hier eine Liebeserklärung für sie.

Anreise

Die Anreise erfolgte über den Lago di Como.

Vom Splügenpass herunterzufahren hat das Auto mit 7 % wieder geladen – sprich Rekuperation – bei der „Abfahrt“ vom Monviso waren es 4 %, am San-Bernardino-Pass nur 1 %. Da kann man sich etwa vorstellen, wie lange es recht steil nach unten ging.

Heimat

Die Küche in unserem Apartment ist ganz toll, mit Spülmaschine, Backofen, Herd, Mikrowelle. Wir haben extra eine große Pfanne mitgenommen, nun haben wir einen Herd mit Induktion! Es hat etwas gedauert, bis wir das verstanden haben 🙂

Wir haben eine ca. 500 Quadratmeter große Dachterrasse mit einem ca. 15 Meter langen Swimmingpool (fast) für uns alleine.

Pool
Pool

Am Nachmittag muss die Siesta unbedingt eingehalten werden. Auch in den Kirchen! Schließlich müssen sich auch die Pfarrer erholen.

Montags sind fast alle Geschäfte und Restaurants geschlossen. Da muss man manchmal schon suchen, bis man etwas gefunden hat.

Museen

Sehr zu empfehlen ist die Museumscard (58 €) für Piemont und das Aostatal. Sie gilt für ein Jahr. Wir haben die folgenden Museen besucht und dabei den jeweiligen Eintritt gespart.

  1. Lavazza Museum : 12 €
  2. Mole Antonelliana: 7 €
  3. Museo Nazionale del Cinema: 14 €
  4. Museo di Arti Decorative Accorsi: 14 €
  5. Centro storico Fiat : 7 €
  6. Museo Nazionale dell’Automobile: 15 €
  7. Pinacoteca Giovanni e Marella Agnelli: 10 €
  8. CAMERA – Centro Italiano per la Fotografia: 13 €
  9. Zahnradbahn Sassi Superga: 2 €
  10. Basilika Superga: 16 €
  11. Museo Reali: 15 €
  12. Castello Moncalieri: 7 €
  13. Saluzzo La Castilia: 8 €
  14. Museo di Antropologia Criminale Cesare Lombroso: 5 €
  15. Museum of Fruit Francesco Garnier Valets: ? €
  16. Reggia di Venaria: 18 €
  17. Castello di Rivoli: 15 €
  18. Palazzo Carignano: 5 €
  19. Museo Nazionale del Risorgimento Italiano: 10 €
  20. Wein Museum Barolo: 9 €
  21. Castello di Govone: 7 €
  22. Palazzo Madama: 10 €
  23. Museo del Cioccolato: 12 €

23 Museen sind nicht schlecht, oder? Und mit dem Museumspass habe ich 173 € gespart (231 €-58 €=173 €)

Kultur

Mit dem Finden einer Stammkneipe waren wir zuerst nicht so erfolgreich. Aber dann fanden wir das tolle Restaurant Pizze & Cozze und die nette Kneipe Frida. Die waren zwar nicht direkt in der Nähe, aber immer noch gut zu Fuß zu erreichen. Besonders das Tagliata di vitello hat mich total begeistert.

Im CAMERA – Centro Italiano per la Fotografia gab es eine ganz tolle Ausstellung mit Fotos von Alfred Eisenstädt.

An der Piazza di Castello befindet sie das tolle Museo Reali. Prunk ohne Ende! Einmal wollten wir abends in den öffentlichen Park gehen. Der war dann aber leider wegen einer privaten Veranstaltung geschlossen.

Nebenan im Centro Storico findet man sehr viele Bars und Restaurants. Und ja, es gibt wirklich immer noch Steh-Toiletten.

Rund um Turin

Einmal machten wir per Zug eine kleine Tour nach Chieri und Moncalieri. In den königlichen Gärten von Moncalieri waren wir ganz alleine unterwegs. Grundsätzlich gibt es in Turin und Umgebung unheimlich wenige Touristen und besonders wenige aus dem Ausland.

Besonders aufpassen muss man in Turin auf die Fahrradfahrer und Scooterfahrer. Sie haben meist eine fetzige Geschwindigkeit drauf und kümmern sich wenig um die Fußgänger. Die Autofahrer dagegen sind zurückhaltend, halten an den Zebrastreifen und nehmen Rücksicht auf die Fußgänger.

Autos

Und natürlich gibt es Autos, Autos, Autos…

Post & Brief

Das Kaufen von Briefmarken stellte sich als etwas schwierig heraus. Zuerst waren die ganzen Tabakläden geschlossen bzw. nur mehr mit Automaten bestückt und auf dem Postamt musste man ein Ticket ziehen und dann ca. eine Viertelstunde warten, bis wir endlich die Briefmarken gekauft hatten. Die Prozedur bei der Dame stellte sich als etwas länger heraus. Anschließend sahen wir lauter offene Tabakläden …

Auch das Finden eines Briefkastens stellte sich als recht schwierig heraus. Zuerst fanden wir nur Briefkästen, die abgeschlossen waren. Erst nach einigen Suchen fanden wir einen mit Schlitzen, in den man auch die Postkarten einwerfen konnte.

Briefkasten
Out of service Briefkasten

Sportuhren haben sich hier noch nicht durchgesetzt. Viele Personen tragen noch – schöne – richtige Uhren.

Wenn man an jemanden vorbeigeht, muss man mehr Abstand halten, damit man die sprechenden Arme nicht berührt 😉

Einkaufen

Nur einmal haben wir Amaretti in den Läden bekommen. Inzwischen denken wir, dass die Amaretti nur für die Deutschen hergestellt werden.

Und die Märkte in Turin sind fantastisch! In jedem Stadtteil ist einer und dort bekommt man typischerweise von Montag bis Samstag alle Lebensmittel. Manche Märkte wie der Mercato Centrale bieten auch Kleidung und Alltagsgegenstände an.

Mercato centrale
Mercato centrale

Essen

Die Restaurantpreise sind fantastisch niedrig, in Deutschland machen sie etwas falsch. Wir zahlten für 2 Personen, meistens mit Wasser, Wein, zwei Hauptgerichten und zwei Kaffee, typischerweise zwischen 50 € und 60 €.

Das Tagliere haben wir einmal für 5 € statt für 10 € bekommen. „Weil wir so nett sind“, sagte der Kellner.

Bei unserem letzten Essen in Turin haben wir uns etwas gegönnt. Vorspeise und Hauptspeise. Die Vorspeise bestand aus Cane Crudo und Polpette. Als Hauptspeise gab es Roastbeef und Lamm, dazu einen Hauswein und zum Schluss zwei Kaffee. Das Ganze kostete uns 39 Euro für zwei Personen. Fantastisch!

Zusammenfassung

„Turin ist kein Reiseziel, Turin ist eine Offenbarung.“

Für unsere Ausflüge im Piemont und in Aosta habe ich einen eigenen Blog erstellt.

Zurück ging es über den Lago Maggiore.

Und hier wie immer ein Link auf meine Bilder (ja, sind diesmal ganz schön viele geworden).

Turin eine Liebeserklärung

Und ein Link auf meine Liste der interessanten Orte.

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Nextcloud Memories

Nextcloud Memories is an excellent alternative to Google Photos. It is hosted on your own cloud, where you really own your data.

You can cover the following use cases:

  • Store the pictures in your own cloud
  • Upload new pictures automatically from your mobile phone into your Nextcloud
  • Create Albums
  • Share photos with users or the public
  • Embed Photos or Albums in your blog
  • Edit Photos on the mobile or Server via ImageMagick
Nextcloud Memories

Also, be aware that Google is using the content of your photos to target you with specific advertisements based on that content.

Just make sure that you have all the prerequisites for Memories installed.

If you are running your Nextcloud Memories on a small server, make sure to adapt some settings for creating smaller preview images, best already before you watch them.

Make sure also that the cron job for creating the preview images is running.

The PHP Imagick extension can be installed based on https://cyberpanel.net/blog/how-to-install-imagick-php-on-linux

If you are running multiple PHP versions on your server, make sure that you are installing the package for the PHP version you are running Nextcloud, and also that you are enabling the PHP module for the correct version via

phpenmod -v 8.3 imagick