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CuBox Setup

Nachdem meine CuBox sehr lange instabil war, und auch eine unterbrechungsfreie Stromversorgung nicht den gewünschten Erfolg brachte, habe ich mich entschlossen, mit ein paar Diensten wieder reumütig zu Service Anbietern zurück zu kehren.
Instabil bedeutet, dass nach einiger Zeit das File System ext4 zerschossen war, und damit das System immer wieder herunter gefahren werden musste, und auch nicht erreichbar war.
Aktuell habe ich keine Lust weiter auf Ursachenforschung zu gehen, richtige Fehlermeldungen habe ich nämlich keine gefunden.
Übrigens hatte ich mit der Rpi Hardware das gleiche Problem.

Meine emails werden nun wieder über google’s gmail abgewickelt.
Und für die RSS feeds benutze ich feedly bzw. auf dem Handy auch noch den Newsreader NewsPlus mit der feedly Erweiterung.
Damit hat sich die gewünschte Stabilität einstellt.

Das bedeutet, dass auf der CuBox noch die folgenden Dienste laufen:
Dynamic ip, von NoIp
Apache Web Server
Mysql Datenbank server
Baical calender und contact server
Dovecot imap server (für die alten Emails)
Exim4 Mail Transfer agent (zum Verschicken von mails)
WordPress Blog Homepage
Monit Monitor Software

Ist doch immerhin eine ganze Menge, oder?

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RPi mutiert zu CuBox

Nachdem mich der RPi in den letzten Wochen sehr stark beschäftigt hat, habe ich mich entschlossen, mir eine neue Hardware anzuschaffen. Und nachdem ich mit der Performance des RPi sowieso nicht zufrieden war, lag es nahe, gleich nach einer Alternative mit einer besseren Performance zu greifen. Es ist schließlich eine CuBox geworden. Diese ist mit 2 Prozessoren mit jeweils 1GHz ausgestattet, und hat zusätzlich WLAN.

Der Umzug ging recht einfach. Wie beim RPi erstellt man auch für die CuBox eine SD Karte. Diese enthält eine Boot und eine Root Partition. Und nachdem ich beim RPi schon die gesamte Root Partition auf einer Festplatte hatte, musste ich beim Booten nur anstelle der SD Karte die Festplatte als Root Partition definieren. Dies geschieht in der Datei /boot/uEnv.txt, dort muss  root=/dev/sda1 eingetragen sein.

Das WLAN Interface macht es auch leichter, die CuBox irgendwo in der Wohnung zu plazieren. Die Installation war kein Problem, die Einträge erfolgen in der Datei /etc/network/interfaces mit einer statischen IP Adresse:

auto wlan0
allow-hotplug wlan0
iface wlan0 inet static
address 192.168.178.50
netmask 255.255.255.0
gateway 192.168.178.1
wpa-ap-scan 1
wpa-scan-ssid 1
wpa-ssid "FRITZ!Box 7362 SL"
wpa-psk "<key>"

Allgemein gibt es aber für die CuBox weniger Dokumentation als für den RPi. Aber nachdem ich Debian installiert habe, ist das nicht so dramatisch.

Eine Woche ist er nun schon ohne Probleme gelaufen, nachdem er am Anfang oft einen Reboot benötigt hat.
Die wirkliche Ursache habe ich noch nicht gefunden, irgendwie wird das Filesystem zerschossen.
Aber schnuckelig klein ist er, oder?

Links die Festplatte, rechts der eigentliche Server.